Kundenprojekt
Stabilität für eine OpenShift-Bankplattform
Analyse und Neuaufstellung einer OpenShift-Plattform mit bankkritischen Anwendungen – von der Cluster-Grundkonfiguration über Monitoring bis zu GitOps-Deployments.
Ausgangslage
Die OpenShift-Umgebungen einer Bank waren falsch konfiguriert. Ein Failover dauerte mehrere Stunden, und die Deployment-Strategie entsprach nicht den Best Practices. Gesucht waren die Ursachen – und ein Weg zu einem stabilen Betrieb.
Was wir gefunden haben
- Pods stürzten ab, ohne dass es jemand bemerkte – es fehlten Monitoring und Alerting
- Requests und Limits waren durchgehend falsch gesetzt: Manche Pods waren zu klein dimensioniert, andere viel zu groß
Vorgehen
- Bestandsaufnahme der Systemlandschaft: Hardware, Netzwerk, Container-Runtime, Cluster-Konfiguration und Plattformkomponenten
- Messungen im Betrieb und Anpassung der Pod-Ressourcen auf Basis der Messwerte
- Komplette Überarbeitung der Grundkonfiguration der OpenShift-Cluster
- Einführung von Kyverno, damit Richtlinien für Workloads im Cluster durchgesetzt werden
- Ein Monitoring- und Logging-Konzept, das kritische Zustände früh sichtbar macht
- Ein neuer Deployment-Prozess auf Basis von GitOps, schrittweise ausgerollt für die ersten Anwendungen
- Abstimmung mit dem Infrastrukturprovider zu Betriebsumgebung und Konfigurationsstrategien
Ergebnis
Das Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Cluster laufen mit einer sauberen Grundkonfiguration und passend dimensionierten Pods, abstürzende Pods lösen jetzt Alarme aus, und neue Anwendungen werden nach und nach per GitOps ausgeliefert.